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    B?rlauch und andere wildkr?uter (info)
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    Diesmal geht es um B?rlauch, Brennnessel, G?nsebluemchen, Veilchen,
    Pimpinelle und Co! Jetzt im Fr?hling bietet die Natur ein reiches
    Angebot an Pflanzen, die man wunderbar in der K?che verwerten kann -
    f?r herrlich frische Speisen. Es gibt doch nichts Sch?neres, als im
    Fr?hling ?ber die Wiesen zu schlendern und zu sammeln, zu suchen, was
    uns die Natur jetzt schon Essbares bietet! Zum Beispiel den
    Ackersalat,
    den Quendel, die Rauke, die Knoblauchrauke, den Giersch, die
    Taubnessel
    etc.

    Manche Kr?uter werden gepfl?ckt, andere geschnitten oder sogar mit
    einem langen Messer aus dem Boden gestochen. Zum Beispiel der
    L?wenzahn: Man sticht ihn, noch bevor sich die h?bsche gelbe Bluete
    entwickelt hat. Denn die kleinen, kugelrunden Knospen, die sich in der
    Mitte der Blattrosette befinden, schmecken besonders gut. Man muss
    m?glichst tief stechen, damit man das, was unter der Erde sitzt und
    noch weiss und zart ist, erwischt. Fr?her hat man aus den Knospen
    sogar Kapern hergestellt: Sie wurden in Essig eingelegt und eine Weile
    mariniert. Dann schmeckten sie w?rzig und gut, zwar nicht wie Kapern,
    aber sie sahen wenigstens ?hnlich aus.

    Auch Bluemchen sind erw?nschte Beute: Veilchen, Schl?sselblumen,
    G?nsebluemchen, die blasslila Blueten vom Wiesenschaumkraut - nicht
    etwa als Tischschmuck. Auch Blueten kann man essen. Mit ihnen
    schmecken
    unsere Gerichte nicht nur k?stlich, sondern sehen auch noch bildsch?n
    aus. Man streut sie ganz zum Schluss ?ber den angerichteten Teller
    oder ?ber den Salat.

    _Die Brunnenkresse_ Man kann sie von der falschen Kresse ganz leicht
    unterscheiden: Die echte Bach- oder Brunnenkresse ist dunkelgr?n und
    hat runde Bl?ttchen. An ihren verzweigten -stchen sitzen mit
    zunehmendem Alter weisse F?den. Sie gedeiht in klaren, absolut
    sauberen B?chen. Wer eine Stelle kennt, sollte immer wieder hingehen
    und ernten. Durch das regelm?ssige K?rzen wird die Kresse klein
    gehalten. Das ist gut f?r den Bach, der dann besser und ungehindert
    fliessen kann.

    _Der B?rlauch_ F?r ungeuebte Augen mag er den Maigl?ckchen ?hnlich
    sehen, aber wer genau hinschaut und wenn man die Nase aufsperrt, merkt
    man schnell, dass sich beide erheblich und unverwechselbar voneinander
    unterscheiden. Denn B?rlauch riecht deutlich nach Knoblauch, und
    giftige Maigl?ckchenbl?tter riechen nach nichts! Die Bl?tter sind
    d?nner, zarter als die von Maigl?ckchen, auch empfindlicher gegen
    Druck.

    Auch kommen gelegentlich Verwechslungen mit Bl?ttern der stark
    giftigen Herbstzeitlose vor, obwohl sie an anderen Standorten
    anzutreffen ist. Denn die jungen Bl?tter sehen tats?chlich dem
    B?rlauch sehr ?hnlich. Auch hier hilft die Geruchsprobe.

    Man sollte B?rlauchbl?tter jung ernten, wenn sie noch fast
    transparent sind. Zu alte Bl?tter k?nnen z?h sein, auch schmecken
    sie dann allzu intensiv.

    _Der L?wenzahn_ Man kann ja vor allem im Winter in guten
    Gem?sel?den gebleichten L?wenzahn kaufen. Er schmeckt herrlich im
    Salat, auch ihn kann man gut mit ger?stetem Speck anmachen oder als
    Farbtupfer im Wintersalat verwenden. -hnlich ist auch der so genannte
    Catalogna aus S?ditalien. Er sieht zwar aus wie L?wenzahn, ist aber
    keiner - wird auch eher als Gem?se, weniger als Salat gegessen.

    Im Fr?hling jedoch geht doch nichts ?ber den echten, den zarten,
    jungen L?wenzahn, der bei uns ?berall in den Wiesen w?chst, im
    Garten als Unkraut verdammt wird. Dabei ist er ein herrlicher
    Fr?hlingssalat, der blutreinigend wirkt, frische Kr?fte gibt, f?r
    Vitamine und Ballaststoffe sorgt, wie ja ?berhaupt diese
    Fr?hlingskr?uter ?beraus gesund und bek?mmlich sind: Das erste
    Gr?n, das uns die Natur gibt, sorgt daf?r, dass die Winterdefizite
    ausgeglichen werden! _Die Brennnessel_ Wer empfindlich ist, sollte
    sie nur mit Handschuhen pfl?cken, sonst schmerzt es nachhaltig. Aber
    keine Angst: Nach dem Blanchieren benehmen sich die Brennnesseln
    handzahm und brennen keineswegs mehr! Sie werden wie normaler Spinat
    behandelt: blanchiert und dann mit Zwiebel und Knoblauch kurz
    ged?nstet. Wer mag, der kann die Brennnesseln anschliessend noch
    p?rieren - es ergibt ein leuchtend gr?nes, intensiv duftendes Mus,
    mit dem man Kartoffelp?ree oder Nudelteig fabelhaft einf?rben kann.

    _Der Giersch_ Kaum ein G?rtner, der ihn nicht verflucht, denn wo der
    Giersch einmal drinsteckt, da kriegt man ihn fast nie wieder heraus.
    Warum also nicht aus dem -rger eine Tugend machen und seine
    angenehmen, n?mlich wohlschmeckenden Seiten nutzen? Man verwendet ihn
    wie Spinat als Gem?se, kann ihn mit Spinat oder Brennnesseln zum
    Brennnesselgem?se mischen oder als F?llung f?r Ravioli,
    Teigt?schchen oder Pfannkuchen verwenden.

    _Taubnesseln_ Die zahmeren Verwandten der Brennnesseln brennen nicht,
    man kann sie also auch roh im Salat essen. Die h?bschen Blueten aus
    ihrem Kelch pfl?cken und als Dekoration ?ber den Salat streuen.

    _Die Knoblauchrauke_ Sie macht ihrem Namen wirklich alle Ehre und
    verstr?mt intensiven Knoblauchduft. Aber sie verr?t einen nicht, wenn
    man davon gegessen hat. Gut also f?r alle, die sich w?hrend der Woche
    Knoblauchgen?sse aus R?cksicht auf die Mitmenschen verkneifen.
    Kann man roh im Salat als Gew?rz verwenden, gut auch als Bestandteil
    im Gem?se - zusammen mit Spinat, Brenn- oder Taubnessel.

    _Die Pimpinelle_ Ein dekoratives Kraut, mit dem man sehr h?bsch
    dekorieren kann: Einfach eine Blattrispe auf den Rand legen - schon
    sieht der Teller hinreissend aus. Ausserdem passt Pimpinelle gut zu
    Fisch, hervorragend schmeckt sie im Kartoffelsalat, dekorativ und
    wohlschmeckend ist sie in jedem bunten Kr?utersalat.

    _Der Feldsalat_ Wilder Feld- oder Ackersalat ist unspektakul?rer als
    die Zuchtform.
    Die Bl?ttchen sind kleiner, schlanker, auch heller. Die kleinen
    Pfl?nzchen - manchmal mit G?nsebluemchenpflanzen zu verwechseln -
    wachsen an B?schungen und Wegr?ndern. Sie schmecken herrlich nussig
    und nach grasigem Gr?n zugleich - ein verblueffender Kontrast. Man
    isst ihn wie normalen Feldsalat als Salat, entweder pur oder auch in
    einer Mischung aus anderen Wildkr?utern.

    _Wo man sammeln soll und wo nicht!_ Es versteht sich ja geradezu von
    selbst, dass man nicht entlang von dicht befahrenen Strassen sammeln
    soll (wegen der Abgase und Schadstoffe), auch nicht auf Viehweiden
    (wegen der Phosphate).
    Lieber h?lt man sich an Wald- und Wegr?nder oder sogar an die
    Vorr?te, die im eigenen Garten spriessen, und das meist ja auch an
    Stellen, an denen man gar keinen L?wenzahn haben will.

    Dicke Stiele, ledrige, zu grosse Bl?tter werden entfernt, Blueten
    werden aus ihren Stielen herausgezupft, nicht mitsamt den Stielen
    verwenden, so dass allein die zarten Bluetenbl?tter ?brig bleiben.
    Es versteht sich, dass man die Kr?uter frisch verwendet und nicht
    tagelang aufbewahrt. Sie welken rascher als normaler Salat oder
    Gartenkr?uter. Bis zum n?chsten, h?chstens zum ?bern?chsten Tag
    bleiben die Wildkr?uter frisch, wenn man sie lose in ein Salatsieb
    oder in einen Korb h?uft und mit einem feuchten Tuch abdeckt.
    Nat?rlich im K?hlschrank oder im k?hlen Keller aufbewahren!
    Rezepte: B?rlauch-Butterbrot Spaghetti mit B?rlauchpesto
    L?wenzahnsalat mit Speck und Knoblauchcro?tons Brunnenkresses?ppchen
    Frischk?sekugeln mit buntem Wildkr?utersalat Brennnesselspinat mit
    pochierten Eiern auf Kartoffelp?ree Ged?nstete Morcheln
    http://www.wdr.de/tv/service/essen/inhalt/20050408/b_1.phtml

    :Stichworte: Gew?rze
    :Stichworte: Info
    :Stichworte: Information
    :Stichworte: Kr?uter
    :Erfasser/Name: Erfasst von Christina Phil
    :Datum : 12.12.2006

    Zutaten:
    1 Info
    Ü -
    - Gepostet von: Christina
    - Philipp
    - Servicezeit: Essen &
    - Trinken,
    - "B?rlauch und andere
    - Wildkr?uter",
    - WDR 08.04.2005;
    - Info von Martina Meuth und
    - Bernd Neuner-Duttenhofer
    - _berarbeitet f?r Kalorio
    - Erfasst von Erfasst von Ch


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