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    1. kleine saucenkunde, info
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      Sauce , Info
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    Kleine Saucenkunde

    Tipp 1

    Saucentypen

    * Drei Typen von Saucen unterscheiden K?che:

    Liste mit 3 Eintr?gen

    Tafelsaucen, zu denen die hellen und dunklen Klassiker geh?ren, und
    die ein Gericht erg?nzen.

    W?rzsaucen wie Ketchup und Sojasauce.

    S??speisensaucen.

    Listen Ende

    Zu den Merkmalen einer guten Tafelsauce geh?rt, dass sie den
    Geschmack eines Gerichtes harmonisch erg?nzt, diesen aber dabei
    nicht ?berdeckt oder gar verf?lscht. Sie sollte appetitlich aussehen
    und gut duften, zum Beispiel nach Gew?rzen und Kr?utern.

    Ein ber?hmter Ausspruch des gro?en franz?sischen Feinschmeckers
    Brillat-Savarin (1755 - 1826) lautet: ?Eine gute Sauce in h?chster
    Vollkommenheit zu bereiten, ist das Schwierigste, was es auf dem
    Gebiet der Kochkunst gibt...? Bekannt sind heutzutage mehr als 3000
    Saucen, die sich jedoch alle von wenigen Grundsaucen ableiten.

    * Dunkle Grundsauce

    Dieser Klassiker wird auch spanische Sauce oder schlicht ?Espagnole?
    genannt. Daf?r r?sten Sie klein gehackte Kalbsknochen,
    Zwiebelscheiben und gew?rfeltes Wurzelgem?se in Fett kr?ftig an.
    Dann Tomatenmark zugeben und mitd?nsten lassen. Mit Rotwein
    abl?schen und danach mit hei?em Kalbsfond auff?llen. Alles 2 Stunden
    k?cheln lassen, dabei immer wieder den entstehenden Schaum
    absch?pfen. Die Sauce zum Schluss durch ein Sieb gie?en und mit Salz
    und Pfeffer w?rzen.

    Mit etwas Speisest?rke k?nnen Sie diese Sauce auch binden. Oder Sie
    reduzieren sie, bzw. kochen sie weiter ein und binden sie mit kalter
    Butter. Die Sauce passt zu Kalb, Rind, Lamm und Schwein, zu kurz
    gebratenem Fleisch, und ebenso zu gebratenem Gem?se.

    * Helle Grundsauce

    F?r diesen samtigen Klassiker schmelzen Sie in einem Topf Butter und
    geben etwa die gleiche Menge Mehl dazu. Das Mehl glatt r?hren, aber
    keine Farbe nehmen lassen. Nun langsam einen hei?en, hellen Fond
    angie?en, nehmen Sie entweder Kalbs- oder Gefl?gelfond. Auch eine
    Gem?sebr?he ist m?glich. Dabei st?ndig r?hren. Wenn die gesamte
    Fl?ssigkeit verbraucht ist, alles etwa 10 Minuten leise k?cheln
    lassen, damit die Sauce den Mehlgeschmack verliert. W?rzen Sie die
    ?Velout?? (Samtartige Sauce) mit Salz und wei?em Pfeffer.

    * Aufgeschlagene Saucen

    Bei diesen delikaten Saucen wird eine Eigelb-Butter-Mischung ?ber
    dem Wasserbad aufgeschlagen. Auf der einen Seite sind sie
    luftigleicht, auf der anderen Seite sehr gehaltvoll. Die Saucen
    sollten immer frisch zubereitet und noch warm serviert werden. Die
    beiden bekanntesten Vertreter dieser Saucen sind die Hollandaise und
    die B?arnaise.

    * Jus

    Dieser franz?sische Begriff f?r entfetteten Bratensaft bedeutet
    ?bersetzt Br?he, allerdings eine, die beim Erkalten geliert. Jus
    verwenden K?che zur Herstellung von Bratensaucen, vor allem Kalbsjus.
    Er wird in kaltem Zustand aber auch zum Garnieren von Aufschnitt und
    Braten benutzt. In Gl?sern und Dosen ist Jus auch im Handel
    erh?ltlich.

    * Glace

    Obwohl ?Glace? im Franz?sischen auch eine Bezeichnung f?r Speiseeis
    ist, handelt es sich in der Sprache der K?che um eine stark
    eingekochte Br?he. Sie ist dann sirupartig oder ausgek?hlt sogar
    fest.

    * Demiglace

    Sauce oder Grundlage f?r Saucen? Diese Frage ist selbst in
    K?chenkreisen nicht eindeutig gekl?rt. In jedem Fall handelt es sich
    um ein Konzentrat, zum Beispiel von dunklem Fleischfond mit Madeira
    oder auch hellem Fleischfond mit Wein kombiniert. Demiglace ist von
    so dicker Konsistenz, dass diese ?Sauce? die R?ckseite eines L?ffels
    ?berziehen kann.

    * Kleine Fondkunde

    Tipp 1

    Die Fl?ssigkeit, die beim D?nsten, Kochen oder Braten gewonnen wird,
    nennt sich Fond und ist die nat?rliche Grundlage jeder guten Sauce
    und Suppe. Das kann Fleisch-, Wild und Gefl?gelfond sein, Fisch-,
    Gem?se und Pilzfond, um nur einige zu nennen. In allen Fonds sind
    jeweils die Bestandteile und Geschmacksstoffe der zubereiteten
    Speise enthalten. Und so entsteht die Verbindung zwischen Sauce und
    Speise.

    * Infos rund um Dressings

    Vom englischen Verb ?to dress?, das ?anziehen? und ?zurecht machen?
    bedeutet, kommt der Begriff f?r die eigentlich amerikanischen
    Salatsaucen.

    Ihre wichtigste Zutat ist Mayonnaise. Allerdings werden oft auch
    Salatsaucen ohne Mayonnaise Dressing genannt. So steht es dann auch
    auf Flaschen, die es bereits fertig zu kaufen gibt.

    Die bekanntesten Dressings sind Thousand-Islands-Dressing,
    hergestellt aus leichter Mayonnaise, fein gehackten roten und gr?nen
    Paprikaschoten und Chilisauce oder Ketchup, sowie French und
    Roquefort-Dressing. Bei dem ersten handelt es sich um eine fl?ssige
    Senfmayonnaise. Blauschimmelk?se gibt dem Roquefort-Dressing seinen
    Geschmack.

    * Kleine Marinadenkunde

    Tipp 1

    Marinaden sind saure Fl?ssigkeiten zum Beizen. Mit Kr?utern und
    Gew?rzen werden sie noch verfeinert. Sie k?nnen die S?ure aus Essig,
    Zitronensaft, Sauermilch Buttermilch, Joghurt und auch Wein nutzen.

    Fleisch, Wild, Gefl?gel und Fisch werden so w?rziger, schon ?lteres
    Fleisch wird ein wenig zarter. Und l?nger haltbar, allerdings nur
    begrenzt, machen Sie das Marinierte auch.

    Manchmal werden auch Salatsaucen als Marinaden bezeichnet.
    Urspr?nglich kommt das Wort marinieren jedoch von der Seefahrt. F?r
    lange Reisen auf dem Schiff wurde der Proviant durch Einsalzen
    haltbar gemacht. Sp?ter legten Seeleute zu diesem Zweck auch Fleisch
    ein, das Wort blieb jedoch gleich.

    Tipp 2

    Trockenmarinaden

    Die nicht fl?ssige Ausnahme unter den Marinaden: Es handelt sich
    dabei um Kr?uter- Und Gew?rzmischungen, mit denen man das Fleisch
    oder Gefl?gel einreibt. Danach wickeln Sie es fest in eine
    Klarsichtfolie und lagern es im K?hlschrank. Vor der Zubereitung
    muss die Trockenmarinade immer abgewischt werden.

    Tipp 3

    Marinadengew?rze

    In alle Marinaden passt Pfeffer, entweder wei?er oder schwarzer.
    Andere typische Gew?rze sind Senfk?rner, Piment und Lorbeerbl?tter.
    Wer es etwas exotischer mag, nimmt auch mal Koriander und Ingwer.
    Zum marinieren von Schweinefleisch eignen sich Salbei, Majoran und
    Rosmarin.

    Tipp 4

    Gef??e f?r Marinaden

    Weil Marinaden immer S?ure enthalten, sollten sie nie in
    Aluminiumgef??en aufbewahrt werden. Edelstahlt?pfe sind kein Problem.
    Das gilt auch f?r das Marinieren selbst.

    Tipp 5

    Kalte Fleischmarinaden

    Buttermilch oder Joghurt eignen sich daf?r am besten. In diesen
    Sauermilchprodukten befinden sich aktive Enzyme, die das Fleisch
    zart machen. Folgende Gew?rze k?nnen Sie zus?tzlich verwenden:
    Wacholderbeeren, Lorbeerbl?tter, Chilischoten und Zitrusschalen.

    Tipp 6

    Marinieren mit Zitronensaft

    Diese Methode eignet sich, zusammen mit Oliven?l, gut f?r
    mediterrane Gerichte. Perfekt ist die Marinade aus Oliven?l und
    Zitronensaft, wenn Sie noch s?dliche Kr?uter wie Rosmarin, Thymian
    und Salbei zugeben. Zum Marinieren reichen in diesem Fall schon
    einige Stunden.

    * Kleine Salatsaucenkunde

    Tipp 1

    Sie hei?en manchmal auch Salatmarinaden und bestehen im einfachsten
    Fall aus Essig, Salz, Pfeffer und ?l. Kein Salat kommt ohne sie aus.
    Bei der Zubereitung ist es wichtig, das Salz immer zuerst im Essig
    oder Zitronensaft zu l?sen und das ?l erst dann unterzuschlagen. So
    entsteht eine s?mige Emulsion.

    Je nach Geschmack lassen sich Salatsaucen durch die verschiedensten
    Zutaten verfeinern. Senf, Kr?uter, hartgekochte Eier,
    Tomatenst?ckchen, N?sse, Orangensaft, Sherry sind l?ngst nicht alle
    M?glichkeiten. Auch bei der Auswahl der Essig- und ?lsorten lassen
    sich immer wieder anders schmeckende Salatsaucen zubereiten.

    Tipp 2

    Vinaigrette

    Sie ist der Klassiker der Salatsaucen und stammt aus der
    franz?sischen K?che. Das ?Vinaigre? in ihrem Namen steht f?r Essig.
    Dazu kommen in jedem Fall Kr?uter, vor allem Schnittlauch und
    Petersilie, Knoblauch und Schalotte, au?erdem Salz, Pfeffer und ?l.

    Auch Kapern, Sardellenfilets, G?rkchen und hart gekochtes Eigelb,
    alles fein gehackt, k?nnen Bestandteil einer Vinaigrette sein. Dann
    ist sie weniger fl?ssig und passt nicht nur zu Salaten sondern auch
    zu gekochtem Rindfleisch, ged?nsteten Fisch, Spargel oder anderem
    gegarten Gem?se.

    Tipp 3

    Kr?uter f?r Salatsaucen

    Aus dem Kr?utergarten eignen sich die folgenden Pfl?nzchen f?r einen
    Salat: Petersilie, Schnittlauch, Dill, Kerbel, Estragon, Basilikum,
    B?rlauch, Borretsch, Kresse und Pimpinelle. Auch viele Wildkr?uter,
    wie Sauerampfer, junge Brennnesseltriebe und Brunnenkresse passen in
    Salatsaucen.

    Tipp 4

    Essige und ?le f?r Salatsaucen

    W?hlen Sie Essige und ?le von guter Qualit?t.

    Weinessige, je nach Geschmack wei? oder rot, passen zu den meisten
    ?lsorten. Essigsorten aus Obst, wie beispielsweise Himbeeressig,
    harmonieren mit Walnuss- und Haselnuss?l.

    Aceto balsamico kombinieren Sie mit Oliven?l, das aber mit einem
    Sherryessig oder auch einfach mit Zitronensaft schmeckt.
    :Datum : 11.12.2006

    Zutaten:
    Info
    Ü -
    - www
    - Erfasst *RK* 18.10.06 von
    - Michael Staib


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