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1. gesund grillen - richtig wuerzen, info in meine Rezepte speichern Zutaten in meine Einkaufsliste speichern
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Wie schon erwaehnt, behaelt das Grillgut durch die schnelle
Durchgarung und die Tatsache, das weder Fett noch Wasser zugesetzt
werden muessen, seinen Saft und ueberdies den ganzen Gehalt an
natuerlichen Mineralsalzen und Aromastoffen. Aus diesem Grund ist
meist gar keine weitere Wuerze mehr noetig, was fuer Herz- und
Kreislaufkranke, fuer Nierenleidende und auch uebergewichtige Personen
von groser Bedeutung ist. Salz bindet bekanntlich betraechtliche
Mengen Wasser im Gewebe und belastet daher die betreffenden Organe;
es schwemmt auf und macht dick. Da es beim Grillen nicht noetig ist,
wird Grillgut allein dadurch schon zur Diaet. Wer trotzdem,
wenigstens zu Anfang, nicht auf jedes Zusatzgewuerz verzichten will,
braucht jedenfalls viel weniger als bei allen anderen gekochten,
geschmorten oder gebratenen Speisen, denn die kleine Prise Salz wird
erst ueber das fertige Gericht gestreut und wirkt daher staerker als
Geschmacksreiz auf die Zunge ein, als die groesere, ueber die ganze
Speise und die Sose verteilte, sonstige Normalmenge.
Sehr zweckmaesig fuer Grillgut ist die Verwendung von Fondor, einer
Wuerze aus Glutamat und nur wenig Salz. Glutamat, ein Naturprodukt
aus Pflanzen, hat selbst keinen Geschmack, ist aber in der
Lage,
vorhandene Aromen zu heben und zu intensivieren. Aus diesem Grund
ist gerade diese Wuerze zum Abschmecken von Grilladen besonders
geeignet.
Prinzip des Wuerzens ist, das alle flachen Grilladen wie Steaks,
Schnitzel usw. immer erst nachtraeglich mit Salz oder Fondor bestreut
werden duerfen, weil Salz, besonders bei Fleisch und Fisch, aber auch
Gemuese, Wasser zieht und diese Feuchtigkeit die schoene Braeunung und
das rasche Schliesen der Ausenschicht verhindert. Man wuerzt deshalb
nach dem Grillen, am besten erst auf der Platte.
Bei groeserem Grillgut, z. B. Braten, Gefluegel usw., wird zunaechst
nur innen gesalzen und ausen erst waehrend des Garens, auf gar keinen
Fall aber schon laengere Zeit vor Beginn des Grillens.
Eine neuartige und auch reizvolle Form des Grillens bildet das
Einhuellen des Grillgutes in Aluminiumfolie. Es handelt sich hierbei
um kraeftige, aber doch sehr schmiegsame Folien, die man in Rollen
oder auch in grosen Stuecken kaufen kann. Die Folien werden innen
leicht gefettet; dann legt man das zart gewuerzte Grillgut hinein und
gart es wie vorher beschrieben. Fleisch, Fisch, Gemuese oder Obst
bleiben in der Aluminiumfolie besonders saftig und aromatisch; sie
werden auch mit der Folie serviert.
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