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      Gem?se , Information
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    Gem?se ist einer der ges?ndesten Beilagen, die wir kennen.
    Allerdings muss es frisch sein! Menschen greifen nicht gerne nach
    ?lummeligen M?hren? und ?welken Salatbl?ttern?. Straff und knackig
    m?ssen Karotten, Bohnen, Erbsen sein, sollen sie lecker aussehen und
    lecker schmecken. Welkes Gem?se hat zudem weniger Aroma, weniger
    Vitamine und oft ben?tigt es eine l?ngere Garzeit.
    Knackiger Gem?segenuss setzt jedoch einen regelm?ssigen Einkauf
    voraus, oder Kenntnis, wie lange sich Gem?se im Fach des K?hlschranks
    frisch halten l?sst.

    _Kohlrabi_ Die Heimat des Kohlrabi ist vermutlich Nordeuropa. Durch
    die Kreuzung aus wildem Kohl und der wilden weissen R?be entstand
    dieses saftige Gem?se, das seit dem 16. Jahrhundert in Mittel- und
    Osteuropa gegessen wird. Deutschland ist dabei mit etwa 40.000 Tonnen
    der gr?sste Erzeuger und auch Verbraucher innerhalb Europas.

    - Sorten:

    Weisser Kohlrabi: hellgr?ne Aussenhaut
    Blauen Kohlrabi: Aussenhaut violett bis dunkelrot

    Das Fruchtfleisch ist aber bei allen Sorten gr?nlich hell.
    Geschmacklich unterscheiden sich die weissen und blauen Kohlrabi nicht
    voneinander. Der unter Glas oder Folie angebaute Kohlrabi schmeckt
    etwas milder und besitzt zarteres Fleisch, w?hrend die gr?sseren
    Knollen aus dem Freilandanbau kr?ftiger und w?rziger im Geschmack
    sind.

    - Inhaltsstoffe:

    Kohlrabi enthalten feinw?rzige Senf?le. Gemeinsam mit andere Stoffen
    wie Vitamin C, Vitamin E, Fols?ure und Selen sch?tzen sie vor
    Entz?ndungen, Infekten und st?rken das Abwehrsystem gegen freie
    Radikale. Kohlrabi sind energiearm (24 kcal/100 g), reich an
    B-Vitaminen, Vitamin C, Fols?ure, Kalium, Magnesium, Kupfer und Selen.
    Und auch der Gehalt an Ballaststoffen tr?gt mit zu einer geregelten
    Verdauung und besseren S?ttigung bei.

    Die Bl?tter enthalten ?brigens noch mehr N?hrstoffe als die Knolle!
    Deswegen - wenn sie ganz frisch sind - auch mal mitessen! - Einkauf:
    Frische Kohlrabi erkennt man an einem gesunden, gr?nen und knackigen
    Bl?ttern. Deshalb die Kohlrabi auch immer nur mit Bl?ttern kaufen,
    ein ganz wichtiger Frischetest. Weiterhin sollte die Aussenhaut der
    Knollen unbesch?digt und glatt sein.

    - Lagerung:

    Im Gem?sefach: ca. 1 Woche. L?nger: in ein feuchtes Tuch wickeln.

    Die Bl?tter sollten vor der Lagerung entfernt werden. Sollen auch die
    Bl?tter verzehrt werden, dann diese getrennt in einem Plastikbeutel
    lagern (max. 2 Tage im K?hlschrank).

    Tiefgefroren k?nnen Kohlrabi (in Scheiben oder Stifte geschnitten) bis
    zu 9 Monate gelagert werden.

    _Spinat_ Seine Heimat ist vermutlich Persien. Zun?chst kam der Spinat
    im 14.
    Jahrhundert nach Spanien, dann nach ganz Europa. Die Italiener lieben
    Ricotta oder Parmesank?se zum Spinat, die Griechen und T?rken
    bevorzugen dazu den Schafsk?se und die Engl?nder kombinieren das
    Gem?se gerne mit Cheddark?se. In Deutschland mag man Spinat klassisch
    (Kartoffeln und Spiegeleiern), aber auch sehr gerne ,international,.

    - Sorten:

    Frischer Spinat gibt es fast das ganze Jahr, von Mitte M?rz bis
    Dezember. Und so heissen die Sorten: Fr?hlingsspinat, Sommerspinat und
    Herbst-, Winterspinat. Der Fr?hlingsspinat wird ist das erste
    Frischgem?se im Fr?hjahr. Er hat sehr zarte und feine Bl?tter, die
    recht mild schmecken und sich roh gut als Salat eignen.

    * Der Sommersalat hat schon etwas kr?ftigere Bl?tter.
    * Herbst-, Winterspinat eignet sich mit seinen kr?ftigen und oft
    gewellten Bl?ttern eher als Gem?se.
    * Blattspinat: einzelne, lose Bl?ttern
    * Wurzelspinat: ganze Pfl?nzchen

    - Inhaltsstoffe:

    Die Eisenversorgung durch Spinat ist nur gering, da der Spinat auch
    Oxals?ure enth?lt, woran das Eisen gebunden ist. Dadurch wird es vom
    menschlichen K?rper nur in geringem Mengen aufgenommen. Spinat ist ein
    sehr gesundes und schmackhaftes Gem?se und dabei sehr energiearm (23
    kcal/100 g), da er zu 90 % aus Wasser besteht. Er enth?lt Vitamine,
    wie Fols?ure, Vitamin C, Vitamin A und die B-Vitamine, sowie die
    Mineralstoffe Kalium und Calcium.

    - Lagerung:

    Spinat sollte am besten frisch verzehrt werden. Lagerung von 2 Tagen
    bei Zimmertemperatur: 80 % Verlust von Vitamin C Lagerung 2 Tage im
    K?hlschrank: 30 %.

    Spinat kann sehr gut eingefroren werden. Die Bl?tter 2 Minuten
    blanchieren und gut verpackt, kann er dann 10-12 Monate in der
    Tiefk?hltruhe gelagert werden.

    - Aufw?rmen:

    Spinat geh?rt zu den nitratreichen Pflanzen. Nitrat ist ein wichtiger
    N?hrstoff f?r die Pflanze, um Eiweiss aufzubauen, und ist selbst
    wenig giftig. Aber durch die zwischenzeitliche Lagerung (welker
    Spinat!) bis zum erneuten Aufw?rmen kann sich das Nitrat in Nitrit
    umwandeln. Und Nitrit (auch in Verbindung mit anderen Inhaltsstoffen)
    kann gesundheitliche Sch?den hervorrufen! _Karotten_ Bei uns sind
    Karotten nach Kartoffeln das liebste Wurzelgem?se. Ob Gelbe R?be oder
    Karotte, alle sind botanisch Sorten der Daucas carota, einem
    Wurzelgem?se. Das Wort Karotte stammt vom lat. Wort ?carota? ab. Im
    Altertum wurde die Karotte als Heilpflanze angebaut und in der
    Renaissancezeiten war die Wurzel aussen noch gelb und im Inneren sehr
    holzig. Ihre orangene Farbe erhielt sie z?chterisch im 19.
    Jahrhundert. Inzwischen gibt es etwa 500 Sorten. Auch weisse und
    purpurne! Die findet man aber eher in Frankreich.

    - Sorten:

    Karotten, Gelbe R?be, M?hren, Mohrr?ben - nicht nur verschiedene
    Namen f?r dasselbe Gem?se, denn es gibt es Unterschiede: Die
    k?rzeren, runden und abgestumpften, besonders feinen Sorten nennt man
    Karotten. Man teilt M?hren in zwei Gruppen ein: Bundm?hren (mit
    Gr?n) Waschm?hren (ohne Gr?n) und gewaschen Die Fr?hsorten mit
    Laub als Bundm?hren oder Bundkarotten sind weniger lagerf?hig. Aber
    es gibt M?hren und Karotten das ganze Jahr ?ber, da sie in
    K?hlr?umen nahezu unbegrenzt haltbar sind.
    Sie k?nnen auch noch nach altem Brauch im Herbst in Sand eingegraben
    werden. Das frische Kraut von Biomohrr?ben kann feingehackt als
    Gem?se gegessen werden.

    - Einkauf:

    Das Blattwerk von Bundm?hren muss frisch aussehen. Schlaffes Gr?n
    weist auf einen geringen N?hrwert hin. Evt. Gr?nf?rbung der K?pfe
    sollte grossz?gig abgeschnitten werden. Es ist Abfall.
    L?cher in der Schale sind ein Hinweis auf den seltenen Befall von
    M?hrenfliegen. Bevorzugt sollte lose Ware gekauft werden.
    Treibhausm?hren werden h?ufig mittels viel D?nger grossgezogen,
    deshalb sollte man bei Karotten auf biologischen Anbau Wert legen,
    denn
    Nitrat sammelt sich in der Wurzel an.

    - Lagerung:

    Wollen sie Bundm?hren aufbewahren, sollten sie das Kraut abschneiden.
    Es entzieht der M?hre sonst zuviel Feuchtigkeit.
    Plastikverpackungen, soweit vorhanden, unbedingt sofort entfernen.
    M?hren k?nnen allgemein im K?hlschrank bis zu acht Tagen lagern.
    Sie lassen sich gut nach kurzem Blanchieren einfrieren und halten so
    etwa 6 Monate im Gefrierschrank.

    - Gesundheit:

    Man soll Karotten immer mit etwas -l verzehren, oder ein Butterbrot
    dazu essen. Ihre fettl?slichen Vitamin werden so im K?rper
    aufgenommen. Werden sie ged?nstet, dann brechen die Zellen der
    Karotte, in denen das Beta-Carotin eingeschlossen ist, auf. Erst jetzt
    kann das Beta-Carotin gut vom Darm ins Blut ?bergehen.

    _Erbsen_ Erbsen wurden bereits vor mehr als 4000 Jahren in China
    angebaut. In der Antike waren sie auch bei Griechen, R?mern und
    -gyptern sehr beliebt. Der fr?he Volksglauben sah in ihnen gerne ein
    Zaubermittel und ein Symbol f?r Fruchtbarkeit. In der europ?ischen
    K?che wurden die Erbsen erst im 16. Jahrhundert popul?r, das sie
    jetzt am franz?sischen K?nighof serviert wurden.

    - Sorten:

    Es gibt ungef?hr 80 verschiedene Erbsensorten, wobei in unseren
    Breitengraden nur wenige eine Bedeutung haben. Erbsen sind
    Schmetterlingsbluetler und z?hlen zu den H?lsenfr?chten. Sie werden
    frisch oder getrocknet gegessen. Als frisches Gem?se schmecken sie nur
    in Stadium der Vorreife, ausgetrocknet werden sie hart und trocken und
    finden als H?lsenfr?chte Verwendung. Wir besprechen die Erbsen heute
    als frisches Gem?se, hier sind bei uns drei verschiedene Sorten
    bekannt: * Markerbse: runzliges, fast eckiges Aussehen. Der Geschmack
    ist s?ss. Die Erbsen bleiben beim Kochen fest. In Deutschland finden
    sich diese Erbsen h?ufig als Konserve.

    * Pal- oder Schalerbsen: In der Konservenindustrie in Frankreich,
    Belgien und den Niederlanden werden vorwiegend Schalerbsen
    verarbeitet.
    Schalerbsen haben ein glattes und rundes Korn, schmecken mehlig und
    sind in Deutschland eher als Tiefk?hlkost zu finden.

    * Zuckererbse: Erbse, mit knackiger Schote, die ganz gegessen wird.

    - Einkauf:

    Erbsen werden bei uns haupts?chlich in Form von Nasskonserven oder als
    Gefrierkost angeboten. Frische Erbsen gibt es selten, denn die
    Erntekosten sind sehr hoch. Frische Erbsen werden immer als ganze
    Schoten angeboten. Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass die
    Schoten glatt und gr?n sind. Die H?lsen sollten gleichm?ssig und
    prall sein. F?r 300 g Erbsen sollte man 1 kg Schoten berechnen.

    Zuckererbsen werden ganz gegessen. Sie sollten fest und knackig sein
    und gr?n leuchten. Je kleiner die Zuckererbsen, desto zarter im
    Geschmack.

    Das Palen der Erbsen ist eine ziemlich aufwendige Angelegenheit. Man
    bricht die Spitzen der Schoten ab, entfernt den Faden entlang der
    Nahtstelle, ?ffnet die Schote und palt die Erbsen heraus. Danach
    werden die Erbsen gewaschen und weiter zubereitet.

    Zuckererbsen werden nur gewaschen und bleiben ganz. Den Bluetenansatz
    entfernen und eventuell harte F?den an der Seite abziehen -
    Inhaltsstoffe: Erbsen sind reich an Kohlenhydraten. Deswegen der
    feins?ssliche Geschmack und die zarte, leicht mehlige Konsistenz.
    Markerbsen haben mehr Zucker, deswegen sind sie s?sser. Schalerbsen
    enthalten mehr St?rke, deswegen sind sie mehliger. Erbsen sind das
    Gartengem?se mit dem h?chsten Eiweissgehalt (5,8 g/100 g). Bedingt
    durch den hohen Kohlenhydrat- und Eiweissgehalt sind die Erbsen
    kalorienreicher als andere Gem?se (70kcal/100g).

    Gegarte gr?ne Erbsen haben viele Ballaststoffen, Fols?ure, Vitamin
    B1, Magnesium, Kalium und Eisen. Gegarte Zuckererbsen viel Vitamin C
    und Kalium.

    - Lagerung:

    Frische Schoten im K?hlschrank, am besten in einem Frischhaltebeutel
    oder einem feuchten Tuch, lagern. Nach sp?testens drei Tagen sollten
    sie zubereitet werden. Ansonsten empfiehlt sich Tiefgefrieren. Die
    gespaltenen Samen etwa 2 Minuten blanchieren, danach gibt man sie in
    Eiswasser, um den Garvorgang zu stoppen und legt sie in Gefrierbeutel.
    So sind sie ca. 12 Monate haltbar.

    _Wie h?lt man Gem?se frisch?_ Einer der vielen Tipps rund ums
    Frischhalten r?t, einen Naturschwamm in den K?hlschrank zu legen.
    Dieser saugt im Gem?sefach dann die Feuchtigkeit auf, die dem Gem?se
    schadet. Das Gem?se bleibt frisch und sieht auch weiter gut aus.

    Gem?se soll sich l?nger frisch halten, wird es in einer mit einem
    feuchten Tuch abgedeckten Sch?ssel aufgewahrt. Das Beh?ltnis sollte
    an einem k?hlen Ort stehen.

    Gem?se, wie Spargel, Blumenkohl, Schwarzwurzel u.?., beh?lt seine
    weisse Farbe beim Zubereiten, indem man es nach dem Waschen in Wasser
    legt, dass mit etwas Essig und Mehl verr?hrt wurde.

    Tipp: Die N?hrstoffe des Gem?ses bleiben l?nger und besser
    erhalten, wenn man das Gem?se im Kochtopf erst kurz vor dem Garwerden
    salzt.

    http://www.swr.de/buffet/data/gem?se.pdf

    :Stichworte: Gem?se
    :Stichworte: Info
    :Stichworte: Information
    :Erfasser/Name: Erfasst von Christina Phil
    :Datum : 12.12.2006

    Zutaten:
    1 Info
    Ü -
    - Gepostet von: Christina
    - Philipp
    - ARD-Buffet 16.05.2005
    - _berarbeitet f?r Kalorio
    - Erfasst von Erfasst von Ch


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