 Bookmarks:

zu Favoriten hinzufügen | mithelfen | Rezept einreichen | weiterempfehlen | Restaurantführer | Kochforum | Küchenlexikon | Rezepte Toolbar | Newsletter | Rezepteabo | unsere Rezepte auf Ihrer Website | Küchenshop | Zutatenshop | Weinversand| Google Schaltfläche
Kochrezepte, Rezepte, Cocktailrezepte, Kuchenrezepte, Backrezepte, Grillrezepte, Partyrezepte, Fischrezepte, Diätrezepte, Diabetikerrezepte, Kartoffelrezepte, Nudelrezepte, Rindfleischrezepte, mit Bild, mit Foto, mit Abbildung, mit Photo, kostenlos, gratis, billig, umsonst, geschenkt, Vorspeisen, Salate, Hauptgerichte, Saucen + Marinaden, Suppen + Eintopf, Desserts, Snacks, Backen, Eingemachtes, Weihnachtsrezepte, Weihnachtrezepte, Zubereitung Rezept uvm.
 |
|
Fr?hlingskr?uter: kerbel, majoran, melisse, salbei (info) in meine Rezepte speichern Zutaten in meine Einkaufsliste speichern
|
|
Information dieses Rezept bewerten... Druckversion Rezept als Grußkarte versenden Rezept editieren/ändern/verbessern!
|
Ob Kerbel, Melisse oder Salbei, Kr?uter sind mit ihrem frischen Gr?n
die Boten des Fr?hlings, ihre D?fte und Aromen lassen uns jedes Jahr
wieder mit neuen Anwendungen und Rezepten experimentieren. Sie wecken,
dank ihrer Inhaltsstoffe, unsere Lebenskr?fte , st?rken und bringen
unseren Organismus nach dem Winter wieder auf Trab. Deshalb sollte man
sie jetzt ?ppig in der K?che verwenden.
Die Geschichte der Kr?uter ist so alt wie die Geschichte der
Menschheit, denn der Mensch bedient sich dieser Pflanzen seit jeher.
Im Europa des Mittelalters geh?rte das Sammeln wilder Kr?uter zum
Alltag der Landbev?lkerung. In den kl?sterlichen Kr?uterg?rten
wurden jene Pflanzen in Beeten und Rabatten gez?chtet, die f?r ihre
Heilwirkung bekannt waren, und ihre Eigenschaften erforscht.
Karl der Grosse befahl die ersten Kr?uteranpflanzungen im grossen Stil
zur Grundversorgung der Bev?lkerung: ?... man sollte auf den
Hofg?tern alle Kr?uter haben? - insgesamt 60 verschiedene Sorten.
Erst sp?ter erfreute man sich auch am Duft und an ihrer Sch?nheit.
Man verwendete Kr?uter zum Parf?mieren der Wohnr?ume, zum F?llen
von Duftkissen, zum Bestreuen des Fussbodens und zum W?rzen von
Speisen. Gl?cklicherweise gibt der wandelnde Zeitgeist den Kr?utern
ihre urspr?ngliche Bedeutung zur?ck. Nur wenige Pflanzen haben so
unver?ndert ?berlebt wie die Kr?uter, denn die Z?chter haben nur
wenige neue Sorten eingef?hrt.
_Kr?uter und die feine K?che_ Die Kr?uter oder auch das W?rzkraut
unterstreichen bei ihrer Verwendung beim Kochen das nat?rliche Aroma
der jeweiligen Zutaten.
Beim Kochen ?bertr?gt sich der Geschmack des verwendeten W?rzkrautes
auf das Gericht und steigert oft den Eigengeschmack auf subtile Weise.
Wenn aber das gleiche W?rzkraut sein Aroma einem anderen Gericht
leiht, entsteht ein etwas ver?nderter, anderer Duft, weil die
?therischen -le des Krauts mit anderen Bestandteilen auch eine andere
chemische Verbindung eingehen. Viele Rezepte f?r die Verwendung von
Kr?utern in der K?che stammen aus alten Zeiten und die Erfahrung beim
Kochen lehrt, dass man Kr?utern immer vertrauen kann. Eine Lammkeule
mit Rosmarin ist ein absolutes Muss und rundet das Gericht erst
richtig
ab.
_Kerbel (K?rbelkraut)_ Der Kerbel wird ?berall in Europa angebaut.
Stammt urspr?nglich aus Russland.
Aussehen: Die einj?hrige Pflanze hat hellgr?ne,
petersilien?hnliche Bl?tter, nur zarter und an der Unterseite
behaart. Mit der Petersilie verwandt.
Geschmack: leicht s?sslich, erinnert an Fenchel und Anis, sehr
feines zartes Aroma.
Schon der r?mische Gelehrte Plinius glaubte, dass Kerbel die
?sexuellen Fr?hlingstriebe? anregt! Daneben wusste man ihn aber auch
als W?rze zu sch?tzen und richtig anzuwenden. ?Er leidet aber nicht,
das man ihn lange Zeit siede...?, belehrte der Kr?uterweise Leonardo
Fuchs (1545) die K?che. Also Kerbel unbedingt ganz zum Schluss in den
Topf geben! Getrockneter Kerbel hat nur einen Bruchteil seines
frischen Geschmacks. Kerbel enth?lt das Enzym Apiin, das auf
nat?rliche Weise entw?ssert. Kerbel hat eine giftige Wurzel. 100 g
Kerbel enthalten 400 mg Kalzium.
Kerbel geh?rt zu den Gr?ne-Saucen-Kr?utern und zu den ?fines
herbes?, der klassischen franz?sischen Kr?utermischung, die zum
W?rzen von Omelettes und anderen Eierspeisen verwendet wird. Er passt
gut zur Kartoffelsuppe, an frische Salate, M?hrengem?se und Spinat.
Intensive Kr?uter wie Basilikum oder Thymian erschlagen seinen
Geschmack.
_Majoran_ Der Majoran stammt vermutlich aus dem ?stlichen
Mittelmeerraum, heute wird er in ganz Europa kultiviert.
Aussehen: Majoran und Oregano sind Verwandte, Wobei der Oregano eine
Wildform des Majoran ist. Majoran w?chst buschig und wird viel
Gr?sser als der Oregano. Er hat kleine rundliche Bl?tter; die Pflanze
wird bis zu 60 cm hoch.
Geschmack: kr?ftig und w?rzig, aber etwas s?sser und
wohlriechender als Oregano.
Der Majoran braucht lockeren Boden und ist winterhart. Die Bl?tter
enthalten viele ?therischen -le, die nervenberuhigend,
verdauungsf?rdernd und krampfl?send wirken. Dem Majoran wird auch
eine erotisierende Wirkung nachgesagt .Majoran w?rzt Suppen (f?r
Erbsensuppe ein Muss), alle deutschen W?rste und schmeckt besonders
lecker zu Bratkartoffeln. Frischen Majoran erst zum Schluss dazugeben.
Der ?therischen -le wegen, ist er in getrockneter und gefrorener Form
hochwirksam.
_Melisse, Zitronenmelisse (Zitronenkraut)_ Die Melisse stammt aus dem
?stlichen Mittelmeerraum und wurde von arabischen Kaufleuten nach
Spanien gebracht.
Aussehen: duftvolle Minzeverwandte; hat gr?ne herzf?rmige
Bl?tter.
Geschmack: leicht nach Zitrone, ein wenig bitter, aber erfrischend.
Sie wird seit ?ber 2000 Jahren angebaut. Der Honig der Zitronenmelisse
war lange Zeit der einzige Zuckerersatz. Die Engl?nder brauten aus ihr
eine Maibowle. Wer sie, egal ob im Getr?nk oder Salat, verwenden
m?chte, sollte dies erst vor dem Gebrauch tun, denn die Bl?tter
neigen zum schnellen Braunwerden. In den Edellik?ren ?Benedictine? und
?Chartreuse? spielt die aromatische Melisse von jeher eine wesentliche
Rolle. Ebenso im legend?ren Melissengeist, der im 16. Jahrhundert von
M?nchen erfunden wurde und sich immer noch grosser Beliebtheit
erfreut.
Melisse verfeinert Marmeladen und S?ssspeisen, gibt Joghurt und
Milchspeisen einen erfrischenden Geschmack. Geeignet f?r Kr?utertees.
Nicht kochen! Der Aromastoff Citral st?rkt die Nerven bei Stress und
hebt die Stimmung.
_Salbei (lat. salvia= gesund)_ Es gibt etwa 800 unterschiedliche
Arten
Salbei, die teils durch ihre duftenden Bl?tter und h?bsche Blueten
auffallen.
Aussehen: immergr?ne Staude mit bis zu 75 cm hohen Stengeln mit
silbrig, graugr?nen, filzig behaarten Bl?ttern.
Geschmack: streng und etwas bitter, sehr aromatisch und w?rzig.
Salbei ist geschmacklich ein sehr dominierendes Kraut, das man sparsam
verwenden sollte. Kann in der Pfanne mitgebraten werden, denn im Fett
entfaltet er sein Aroma. In der italienischen K?che ist der Salbei ein
Standardgew?rz.? Burro et salvia?, daf?r frischen Salbei in Butter
anbraten und ?ber die Nudeln geben und mit Parmesan bestreuen. Die
W?rzkraft des Salbei ist vor allem bei fetten Speisen (Schwein, Aal)
hilfreich, aber auch Met, Bier und Wein wurden einst mit Salbei
verfeinert. Im Mittelalter hatte der Salbei den Ruf, ewiges Leben zu
gew?hren.
_Gesundheit_ Kr?uter sind alle reich an Vitamin C und besitzen viele
Mineralien und Spurenelemente. Dadurch wirken sie entw?ssernd, d.h.
entschlackend und sind so gerade richtig gegen Fr?hjahrsm?digkeit und
zum Ankurbeln unseres Stoffwechsels. Ausserdem braucht man f?r
Speisen, die mit viel Kr?utern gew?rzt sind kaum Salz, denn wir
benutzen in der Regel viel zu viel Salz.
_Einkauf und Verarbeitung_ Aller erstes Gebot f?r den Einkauf f?r
Kr?uter: Sie m?ssen frisch sein! Welke oder gelbe Exemplare sind alt.
Das Aroma sollte gut ausgepr?gt sein; reiben sie mit den Fingern
vorsichtig an den Kr?utern und riechen sie daran. Kr?uterb?ndel sind
in jedem Fall der Ware im T?pfchen vorzuziehen. Nicht gebrauchte
Reste, wickeln sie in ein feuchtes Tuch und geben es so in eine
Plastikt?te. So bleiben die Kr?uter im K?hlschrank noch einige Tage
frisch. Nach dem Einkauf die Kr?uter immer gleich vom Gummiband
befreien.
Kr?uter lassen sich gut einfrieren; am besten im Eisw?rfelbeh?lter.
Diesen mit den gehackten Kr?utern nicht ganz voll machen und mit
Wasser auff?llen und dann sofort in den Tiefk?hlschrank. So kann man
sp?ter die Kr?uter prima an Suppen und Gerichte geben. Gefrorene
Kr?uter etwas sparsamer verwenden als frische, denn durch das
Gerfrieren bilden sich Bitterstoffe.
Auch beim Grillen kann man frische Kr?uter verwenden. Legen sie
frische Kr?uter auf die gl?henden Kohlen, damit das Kr?uteraroma
sich auf das Fleisch verteilen kann. Stecken sie Kr?uter zwischen
Fisch- oder Fleischspiesse. Maiskolben, in Alufolie ?ber Holzkohle
gegrillt, erhalten durch Zugabe von Majoran, den man mit einwickelt,
eine besondere Note. F?llen sie Fisch mit frisch gehackten Kr?utern
und grillen sie ihn dann in der Folie.
Rezepte:
Erbsen-Tartelettes mit Majoran Gr?ntee-Kr?uter-Bowle Gem?sering mit
Kerbel
http://www.swr.de/kaffee-oder-tee/vvv/alles-frisch/2004/05/27/index.
html
:Stichworte: Gew?rze
:Stichworte: Info
:Stichworte: Information
:Stichworte: Kr?uter
:Erfasser/Name: Erfasst von Christina Phil
:Datum : 12.12.2006
|
|
|
Shoppingtipp:
Warning: mysql_fetch_array() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /www/htdocs/w00ee70f/rezepte/index.php on line 443

|
|
|
|
|
|
|
|