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Niemand weiss so recht, woher die gesellige Sitte kommt, sich zum Fondue
rund um den Tisch zu setzen
und sich das Essen selbst zu brutzeln. Sicher ist, dass die Schweizer das
K?se-Fondue erfunden haben.
Der Name Fondue (von franz?sisch fondre = schmelzen) geb?hrt eigentlich nur
dem K?se-Fondue. Trotzde
m spricht man von einem Fondue, wenn Fleisch, Fisch, Gefl?gel und Gem?se in
Fett oder Br?he gegart we
rden. Nur die Chinesen machen eine Ausnahme. Sie nennen ihr Fondue Feuertopf
Jeder Gast erh?lt einen Fondueteller, eine Fonduegabel und eine normale
Gabel. In die Mitte des Tisch
es stellt man das Rechaud mit dem regulierbaren, bereits brennenden
Spirituskocher, auf den der Fondu
etopf kommt.
K?se-Fondues:
In der Schweiz hat jede Familie ihr Spezialrezept, auf das sie schw?rt. Man
kann auch fertige K?semis
chungen f?r Fondues kaufen. Wer Fondues aber selbst zubereiten will, sollte
je zur H?lfte einen milde
n K?se (z.B. Schweizer Emmentaler) und einen w?rzigen (z.B. Greyerzer K?se)
verwenden.
Das auf dem Herd zubereitete fertige K?se-Fondue wird in einer feuerfesten
Keramikpfanne (Caquelon) s
erviert und diese auf das Rechaud gestellt. Weissbrotw?rfel werden auf die
Fonduegabel gespiesst und
in die K?semasse getaucht. Dann r?hrt man um und legt das Brot auf den
Fondueteller. Gegessen wird es
mit einer normalen Gabel.
Fleisch-, Fisch- und Gem?se-Fondues:
Dazu wird ?l oder Kokosfett verwendet, also nicht spritzendes Fett mit hohem
Rauchpunkt, das vorher a
uf dem Herd erhitzt wird. Der Fonduetopf sollte unten breit und oben schmal
sein, damit beim Braten k
ein Fett herausspritzen kann. Er kommt mit dem erhitzten Fett auf das
Rechaud, das auf dem Tisch steh
t. Gew?rfeltes Fleisch (z.B. Rinderfilet, Roastbeef, Schweine- oder
Kalbsfilet) wird auf eine Fondueg
abel gespiesst und ins siedende Fett getaucht. Den Gargrad des Fleisches
bestimmt jeder selbst. Dazu
reicht man verschiedene Sossen und Dips, Salate, Sauergem?se, Obst und grob
geschnittenes Stangenbrot
. Gegessen wird das Fleisch mit einer normalen Gabel, w?hrend das n?chste
Fleischst?ck im Fonduetopf
br?t.
Aus der fern?stlichen K?che stammt eine andere, sehr bek?mmliche Art der
Fonduezubereitung. Man reich
t Fleisch, Fisch, Gefl?gel oder Gem?se einzeln oder gemischt. Gegart wird in
kochender Br?he, die man
vorher auf dem Herd zubereitet. Da sich Br?he nicht so stark wie Fett
erhitzen l?sst, werden die Zut
aten d?nn - ?hnlich wie Wurstscheiben - geschnitten. Zum Abschluss wird die
aromatische Br?he in Supp
entassen serviert.
Zu allen Fondues passen Bier oder Wein als Getr?nk. Zum Fleisch-Fondue
sollte man einen guten Rotwein
w?hlen. Zu den anderen Fondues eignen sich nicht zu schwere Weissweine. In
allen F?llen ist Rose ric
htig.
** From: powerplay@joker.zer.sub.org Date: T?, 10 May 1994 Newsgroups: zer.t
-netz.esse
Erfasser: Powerplay
Datum: 29.06.1994
Stichworte: Fondue, Informationen, Grundlagen
Stichworte: Zubereitungsart, Sonstige Stichworte, Grundrezept, Informationen
, Werkzeug, Fondue, Grun
lagen
:Datum : 11.12.2006
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Shoppingtipp:
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