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Andorn, marrubium vulg?re in meine Rezepte speichern Zutaten in meine Einkaufsliste speichern
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Als eine der ?ltesten Heilpflanzen fand Andorn bei den alten
?gyptern viel Anklang. In mittelalterlichen Kr?uterb?chern ist er
als Hustenmittel erw?hnt. Das Kraut hei?t daher im Volksmund
Lungendank oder Schwindsuchtkr?utel. In der Pflanzenheilkunde ist
der Andorn wegen der Bitterstoffe bei krampfartigen Magen-Gallen-
Darm-Beschwerden wichtig.
Botanik Der Andorn gehort zur Familie der Lippenbl?tler. Die
winterharte Staude wird etwa 50 cm hoch. Der vierkantige, hohle
Stengel ist wie die runzeligen, grobge?derten Bl?tter filzig
belhaart. Die Pflanze str?mt einen angenehmen, apfelartigen Geruch
aus, schmeckt aber bitter und etwas scharf.
Vorkommen Urspr?nglich ist der Andorn eine Pflanze s?dlicher L?nder,
die sich ?ber ganz Europa verbreitet hat. Dar?ber hinaus ist sie in
Nordafrika, Nord- und S?damerika und Asien zu finden. Das Heilkraut
bevorzugt sonnige Lagen und w?chst an Wegr?ndern, Hecken, auf
?dfl?chen und Schuttpl?tzen.
Pflanzenteile Zu Heilzwecken benutzt man das oberirdische Kraut, das
zur Bl?tezeit geerntet wird.
Inhaltsstoffe Die Pflanze enth?lt ein Bitterstoffgemisch mit dem f?r
die Heilwirkung wichtigen Hauptbestandteil Marrubiin. Des weiteren
findet man gr??ere Mengen an Gerbstoffen, Flavonoide, Schleimstoffe,
Pflanzens?uren und Mineralsalze, insbesondere Eisen- und Kaliumsalze.
Heilanzeigen Der Andorn ist ein gallentreibendes Mittel, das bei
St?rungen der Gallenproduktion leichte krampfartige Beschwerden l?st.
Zudem f?rdert es die Magensaftsekretion und regt den Appetit an.
Verdauungsbeschwerden werden ebenso gebessert wie Magenverstimmungen
und Durchf?lle. In der Hom?opathie dient das Kraut bei
Atemwegserkrankungen und Hautausschl?gen.
Extra-Tip Der Andorn stellt keine besonderen Anspr?che. Er ben?tigt
warme, trockene Standorte und kalkhaltige B?den. Man findet ihn auch
verbreitet in der N?he von St?llen und Scheunen, wo der Boden durch
versickernde Jauche sehr stickstoffhaltig ist.
Anwendungsarten
Teeaufgu? Bei Verdauungs- und Gallenbeschwerden: 1 1/2 TL fein
geschnittene Andornbl?tter mit 1 Tasse hei?em Wasser ?bergie?en, 5-
10 Min. ziehen lassen und durch ein Teesieb abgie?en. Trinken Sie
jeweils vor den Mahlzeiten 1 Tasse frisch zubereiteten Tee. Bei
Husten und Bronchitis: Mehrmals t?glich 1 Tasse Tee trinken. Wegen
des bitteren Geschmackes kann er mit Honig ges??t werden.
Fertigpr?parate Bei Gallen-Leber-St?rungen: Teemischungen aus Andorn,
Pfefferminze, Odermennig, L?wenzahn und Wermut sind in Apotheken
erh?ltlich.
Tinktur Bei leichten Gallenbeschwerden 3 mal t?glich 5-15 Tropfen
mit etwas Fl?ssigkeit verd?nnt einnehmen.
Pre?saft Bei Verdauungsbeschwerden: Anstelle des Tees kann frischer
Pre?saft verwendet werden. 3 mal t?glich 1-2 EL mit Fl?ssigkeit
einnehmen.
Hom?opathie Die Urtinktur und Tropfen werden aus der frischen,
bl?henden Pflanze gewonnen. Gebr?uchliche Potenzen sind D2-D12.
:Stichworte : Heilpflanze
:Stichworte : Info
:Quelle : www
:Quelle : Erfasst *RK* 01.04.04 von
:Quelle : Michael Staib
:Fingerprint : 25430989,-2010091993,Kalorio
:Datum : 11.12.2006
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Shoppingtipp:
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