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Die vegane k?che - vorwort in meine Rezepte speichern Zutaten in meine Einkaufsliste speichern
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Es gibt viele gute Gr?nde, warum Menschen zu Vegetariern werden:
Vegetarische Mahlzeiten sind ausgesprochen gesund und f?rdern das
k?rperliche Wohlbefinden. Sie lassen den Energiespiegel
explosionsartig in die H?he schnellen, machen den K?rper
geschmeidiger und schlanker, st?rken das Immunsystem und helfen
schliesslich dabei, einen Gesundheitszustand zu erreichen, den man
vorher nie f?r m?glich gehalten h?tte.
Vegetarische Em?hrungsprogramme k?nnen verstopfte Arterien reinigen,
Herzerkrankungen heilen oder Patienten mit Diabetes und Bluthochdruck
beim Absetzen ihrer Medikamente unterst?tzen. Auch Top- Athleten wie
Martina Navratilova oder Carl Lewis haben mit Hilfe einer
vegetarischen
Ern?hrung ihre Erfolge errungen und erhalten damit auch weiterhin eine
optimale Kondition. Aber diese gesunde Ern?hrungsweise bewirkt noch
mehr: Sie hilft auch der Erde, aufzuatmen.
Es ist viel effizienter und einfacher, aus Weizen Nudeln herzustellen
oder eine Suppe aus Gem?se zuzubereiten, als riesige Mengen Getreide
an Tiere zu verf?ttern, um schliesslich eine viel geringere Menge
Fleisch zu erzeugen. Jahr f?r Jahr wird der Regenwald immer mehr
dezimiert, um Weideland f?r Rinder zu schaffen, die dann als Fleisch
auf den Tellern der Menschen landen. Das _berleben der Erde steht in
unmittelbarem Zusammenhang mit dem _berleben der Regenw?lder. Diese
sind die prim?re Quelle f?r den Luftsauerstoff, ohne den wir alle
nicht ?berleben k?nnten. Ein grosser Anteil der Tierexkremente
fliesst ungehindert in unsere Seen und Fl?sse: bis zu 20mal so viele
F?kalien als die der Menschen.
Dadurch wird das Grundwasser ?ber Geb?hr mit Schadstoffen belastet.
F?r die Produktion von einem Pfund Rindfleisch werden rund 9 500 Liter
Wasser ben?tigt. Um das zu produzieren, was ein Veganer, also ein
reiner Pflanzenesser, in einem Jahr ben?tigt, braucht man genauso viel
Wasser, wie f?r die Menge, die ein Fleischesser in nur einem Monat
verbraucht.
Bei der veganen Ern?hrungsweise, die wir Ihnen in diesem Buch
vorstellen m?chten, werden ausschliesslich pflanzliche Produkte
aufgenommen. Dabei wird z. B. Kuhmilch durch Soja-???+Milch??? - hier
immer
als Soja-Drink bezeichnet, da unter diesem Namen im Handel -, Sahne
oder Creme fraiche durch Soja-Creme, Butter durch Margarine usw.
ersetzt.
Die Ursache der meisten Stoffwechselkrankheiten, Allergien und anderer
Beschwerden liegt in einer erh?hten Zufuhr an tierischen Eiweissen.
Nicht nur Fleisch, sondern auch Milchprodukte jeglicher Art beinhalten
grosse Mengen an tierischem Eiweiss. Die in der -ffentlichkeit
g?ngige Meinung, dass jeder Mensch t?glich eine bestimmte Menge Milch
zu sich nehmen muss, um seinen Kalziumbedarf zu decken, kann durch
eine
sehr simple Erkl?rung widerlegt werden: Milch enth?lt neben Kalzium
auch grosse Mengen an Eiweiss und Phosphaten. Diese blockieren
teilweise die Aufnahme von Kalzium im menschlichen K?rper, so dass der
gr?sste Teil unverwertet wieder ausgeschieden wird.
Zus?tzlich zu den Problemen, die durch zuviel Eiweiss, Fett oder
Cholesterin entstehen, nehmen die Verbraucher von tierischen Produkten
auch weitaus gr?ssere Mengen an R?ckst?nden landwirtschaftlicher
Chemikalien, Industriegifte, Antibiotika und Hormonen zu sich als
Vegetarier bzw. Veganer. Diese Zufuhr kann zu Antibiotika-resistenten
Lungenentz?ndungen, Hirnhautentz?ndungen, Salmonellen-Infektionen und
anderen schwerwiegenden Erkrankungen f?hren.
Seit Jahrhunderten sind viele Menschen vom Vegetarismus ?berzeugt
allein in Amerika gibt es etwa 20 Millionen Vegetarier. Die
Zusammenh?nge zwischen Fleischverzehr und lebensbedrohlichen
Krankheiten werden immer deutlicher: Es ist schl?ssig nachgewiesen,
dass der Verzehr von tierischen Produkten in unmittelbarem
Zusammenhang
mit Herzerkrankungen, Krebs, Diabetes, Arthritis und Osteoporose
steht.
Tierische Fette - und hier vor allem das Cholesterin, welches nur in
tierischen Produkten zu finden ist - verstopfen die menschlichen
Arterien, was oft zu Herzinfarkten und Schlaganf?llen f?hrt. Eine
vegetarische Ern?hrung kann z. B. 97 % aller Koronarverschl?sse
verhindern. Die Rate der Dickdarmkrebsf?lle ist in den Gegenden am
gr?ssten, wo der Fleischverbrauch am h?chsten ist - und dort am
niedrigsten, wo man gew?hnlich kein Fleisch isst.
Ein ?hnliches Muster bestellt f?r Krebserkrankungen der Brust, des
Geb?rmutterhalses, der Geb?rmutter und der Eierst?cke sowie der
Prostata und der Lunge.
Eine fettarme Ern?hrung, insbesondere eine mit unges?ttigten
Fetts?uren, hat sich auch als Vorteil f?r zahlreiche Diabetiker
erwiesen, die dadurch teilweise sogar auf Pillen, Injektionen und
Pumpen verzichten k?nnen. Eine Studie an mehr als 25 000 Personen im
Alter von ?ber 21 Jahren zeigte, dass Veganer und Vegetarier ein
weitaus niedrigeres Risiko tragen, an Diabetes zu erkranken als die
fleischessende Bev?lkerung. Eine weitere Studie in S?dafrika fand
nicht einen einzigen Fall von rheumatischer Arthritis in einer
Gemeinde
von 800 Personen, die weder Fleisch- noch Milchprodukte assen.
In einer anderen Studie fand man heraus, dass eine ?hnlich grosse
Gruppe, die Fleisch und andere fetthaltige Lebensmittel ass, fast
viermal so h?ufig an Arthritis erkrankte wie diejenige, die sich
fettarm ern?hrte.
Eine vegane bzw. vegetarische Ern?hrungsweise ist auch aus ethischen
Gr?nden ?berzeugend. Tiere geh?ren genauso wie Menschen zum
-kosystem und sind im gleichen Masse leidensf?hig wie wir. Dies
bezieht sich nicht nur auf die Produktion von Fleisch, sondern auch
auf
die von Milch. Eine Kuh zum Beispiel muss erst einmal gekalbt haben,
bevor sie ihre Milch abgeben kann. Da der Mensch Milch in grossen
Mengen gewinnen m?chte, wird die Kuh mindestens einmal j?hrlich,
zumeist k?nstlich, befruchtet. Bis wenige Wochen vor der Geburt wird
die Kuh t?glich gemolken, was f?r das Tier sehr anstrengend ist. Das
Kalb wird der Kuh sofort nach der Geburt entrissen und kurze Zeit
sp?ter f?r die Gewinnung von Kalbfleisch get?tet oder als
???+Milchkuh???
herangez?chtet. Wie jede Mutter leidet die Kuh darunter, von ihrem
Kind getrennt zu werden.
Moralische Betrachtungen oder ethische Bedenken nur auf Menschen zu
beziehen ist genauso wenig logisch, wie Moral in direkten Bezug mit
verschiedenen Rassen zu setzen. Da das heutige System der
Massentierhaltung Schmerzen, Not und Tod f?r Milliarden von Tieren
bedeutet, ist allein dies schon Grund genug, auf jegliche tierische
Produkte zu verzichten.
Es ist sehr einfach, Ihre Ern?hrungsgewohnheiten zu revolutionieren:
Jeder Mensch hat bestimmt rund zehn Lieblingsgerichte, unter denen
sich
meist schon drei vegetarische wie z. B. Spaghetti mit Tomatensauce,
Gem?seeintopf oder Kartoffelauflauf befinden.
_berlegen Sie doch einfach einmal, welche drei Rezepte noch zu
vegetarischen umgewandelt werden k?nnten. Und wenn Sie schliesslich
drei - oder mehr - neue Rezepte aus diesem Buch versuchen, werden Sie
erstaunt sein, wieviel Spass es macht, mit diesen neuen, k?stlichen
und gesunden Zutaten zu experimentieren. Es werden sich dann bestimmt
drei weitere Lieblingsgerichte finden - und schon haben Sie es
geschafft! Somit stehen Ihnen bereits neun leckere vegetarische
Gerichte zur Auswahl.
Die Erde, die Tiere - und nat?rlich auch Ihr K?rper werden es Ihnen
danken! DR. NEAL BARNARD Pr?sident des ???+Komitees der -rzte f?r eine
Verantwortungsbewusste Medizin???, Washington, USA
:Stichworte: Information
:Erfasser/Name: Harry Schmidt
:Erfasst am: 22.6.3
:Datum : 12.12.2006
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Shoppingtipp:
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